Erlkönig

Erlkönig verrät: Der BMW X1 erhält ein großes Facelift

Mit einem Facelift macht der Hersteller sein kompaktes Verbrenner-SUV BMW X1 fit für die zweite Lebenshälfte. Erste Erlkönigfotos deuten ein neues Design an, aber auch die Technik könnte angepasst werden.

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Blick von schräg vorne auf den fahrenden Erlkönig des BMW X1 Facelift (2026).
Unser Erlkönigfotograf hat das kommende BMW X1 Facelift erstmals erwischt – noch stark getarnt! Foto: SH Proshots
Blick von schräg hinten auf den fahrenden Erlkönig des BMW X1 Facelift (2026).
Wir erwarten das Facelift frühestens Ende 2026. Foto: SH Proshots
Blick von der Seite auf den fahrenden Erlkönig des BMW X1 Facelift (2026).
Im Profil lassen sich keine nennenswerten Änderungen feststellen. Anders sieht es dagegen beim Innenraum aus, denn hier erwarten wir den Einzug der neuen Bedienstruktur „Panoramic iDrive“ Foto: SH Proshots
Blick von schräg vorne auf den fahrenden Erlkönig des BMW X1 Facelift (2026).
Die Frontpartie weist auf die Neue Klasse hin. Charakteristisch dafür: flache Scheinwerfer, kleine Nieren und ein großer Kühlerschlund. Foto: SH Proshots
Blick von hinten auf den fahrenden Erlkönig des BMW X1 Facelift (2026).
Die Heckleuchten gleichen jenen des noch aktuellen Modells. Foto: SH Proshots

Premiere Ende 2026: BMW X1 Facelift ab 46.000 Euro?

Auch der BMW X1 kann sich vor der Transformation nicht drücken und erhält ein Facelift. Erste Erlkönigfotos belegen das sichtbar neue Außendesign im Stile der Neuen Klasse. Streng genommen steckt hinter dieser Bezeichnung eine ganz neue Plattform, von der das X1 Facelift nicht profitieren wird, doch steht die Neue Klasse eben auch für einen neuen Stil. Die Markteinführung erwarten wir nicht vor Ende 2026 respektive Anfang 2027. Laut Konfigurator startet das kompakte SUV derzeit bei 45.100 Euro (Stand: Februar 2026) – ein Preis, der kaum zu halten sein dürfte.

Der BMW iX3 (2025) im Fahrbericht (Video)

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Video: AUTO ZEITUNG

Überarbeitetes Design im Stile der Neuen Klasse

Zwar bleibt die Karosserie des Prototyps noch unter einem dichten Tarnkleid verborgen, doch lassen sich markante Details erkennen – etwa die schmal gezeichneten Frontscheinwerfer, die kleinen BMW-Nieren und der große Kühlerschlund in der Frontschürze erkennen. Das Gesamtbild weist Parallelen zum BMW iX3 auf, der 2025 als erster Vertreter der Neuen Klasse erschien. Beim Blick auf die Heckpartie des Erlkönigs fallen dagegen keine großen Änderungen im Vergleich zum noch aktuellen BMW X1 auf.

Antriebe bleiben wohl weitestgehend unangetastet

Ein klares Indiz, dass wir hier tatsächlich auf ein Facelift und nicht auf eine Neuentwicklung blicken, zumal der X1 laut Hersteller noch bis 2030 weitergebaut werden soll. Auch unter der Haube dürften die Neuigkeiten überschaubar bleiben. Derzeit bietet der X1 eine Varianz an Benzin-, Diesel- und Plug-in-Hybridantrieben mit einem Leistungsspektrum von 122 PS (90 kW) bis 300 PS (221 kW). Wie schon bei anderen Facelift-Modellen von BMW spekuliert, könnte auch das Kompakt-SUV beim Facelift von technisch neueren Komponenten der Neuen Klasse profitieren, etwa eine effizientere Batterietechnik erhalten.

Interieur mit Panoramic iDrive

Anders sieht es dagegen beim Innenraum aus, denn hier erwarten wir den Einzug der neuen Bedienstruktur „Panoramic iDrive“, die – im Falle des BMW iX3 – die Informationen von A-Säule zu A-Säule über die gesamte Breite in den unteren Bereich der Windschutzscheibe projiziert. Am Platzangebot dürfte sich durch das Facelift indes nichts ändern. Das Kofferraumvolumen beträgt derzeit je nach Motorvariante 490 bis 1600 l.

Fazit

Da der Verbrenner voraussichtlich erst ab 2030 in Rente geht, bringt ein Facelift den BMW X1 optisch wie technisch auf den aktuellen Stand – allerdings ohne tiefgreifend in die Materie zu gehen.