Bis zu 922 PS: Manhart holt aus dem BMW M4 alles raus

Mit bis zu 922 PS zeigt Tuner Manhart aus Wuppertal, was aus dem BMW M4 alles rauszuholen ist. Der Manhart MH4 900 basiert auf dem regulären M4, der MH4 GTR II auf dem M4 CSL – extrem sind beide!

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Blick von schräg vorne auf den Manhart MH4 GTR II.
Manhart MH4 GTR II Foto: Manhart

Der BMW M4 CSL beeindruckt schon von Hause aus – nicht zuletzt mit einer Rundenzeit von 7:20,207 min auf der Nürburgring-Nordschleife.

Blick von schräg hinten auf den Manhart MH4 GTR II.
Manhart MH4 GTR II Foto: Manhart

Zweiteilige Seitenlamellen und zusätzliche Schwelleraufsätze geben der Flanke den optischen Kick, höhenverstellbare Gewindefedern von H&R schrauben den Manhart MH4 GTR II in die Tiefe.

Blick von vorne auf den Manhart MH4 GTR II.
Manhart MH4 GTR II Foto: Manhart

Manhart spendiert außerdem einen Frontspoiler, Lufteinlässe in der Motorhaube und farbige Zierstreifen. Seitlich an der Front bringen die Tuningprofis außerdem Aeroflicks an.

Blick von hinten auf den Manhart MH4 GTR II.
Manhart MH4 GTR II Foto: Manhart

Das Heck ziert ein dreiteiliger Spoiler und eine aus Carbon gefertigte, zweiteilige Heckschürze. Ein Hingucker ist definitiv auch die Abgasanlage.

Blick auf die Vorderräder des Manhart MH4 GTR II.
Manhart MH4 GTR II Foto: Manhart

Die Radhäuser füllen Felgen von Yido Performance in der Größe 20 Zoll mit 275er-Reifen vorne und 295er-Schluffen hinten aus.

Blick in den Motorraum des Manhart MH4 GTR II.
Manhart MH4 GTR II Foto: Manhart

Der 3,0-l-Sechszylinder-Biturbo erstarkt von den schon ab Werk alles andere als bescheidenen 550 PS (405 kW) auf nun stolze 702 PS (516 kW), das Drehmoment findet seinen Peak nun bei 880 statt zuvor 650 Nm.

Blick auf die Armaturen im Innenraum des Manhart MH4 GTR II.
Manhart MH4 GTR II Foto: Manhart

Den Innenraum wertet der Tuner aus Wuppertal mit Vierpunkt-Sitzgurten auf, die an einem Clubsport-Überrollbügel befestigt sind, sowie eigenen Fußmatten. 

Blick auf die Vordersitze im Innenraum des Manhart MH4 GTR II.
Manhart MH4 GTR II Foto: Manhart

Jetzt fehlt nur noch eine neue Rundenzeit auf der Nürburgring-Nordschleife. Manhart, wie wärs?

Blick von schräg vorne auf den Manhart MH4 900.
Manhart MH4 900 Foto: Manhart

Auf Basis des regulären BMW M4 holt der Tuner sogar noch mehr Leistung raus: 922 PS (679 kW) und 1190 Nm Drehmoment stehen am Ende des Tages auf dem Datenblatt.

Blick von schräg hinten auf den Manhart MH4 900.
Manhart MH4 900 Foto: Manhart

Optisch tritt der Sportler mit dem bewährten Manhart-Bodykit auf. Der Auftritt ist nicht zu aufdringlich, dafür aber mit viel Carbon garniert.

Blick in den Motorraum des Manhart MH4 900.
Manhart MH4 900 Foto: Manhart

Die Mehrleistung wird das über ein Turbolader-Upgrade, eine neue Ladeluftkühlung, geschmiedete Kolben und Pleuel sowie eine Carbon-Ansaugung erreicht.

Blick auf die Armaturen im Innenraum des Manhart MH4 900.
Manhart MH4 900 Foto: Manhart

Im Innenraum hält sich Manhart traditionell zurück. Kleine Individualisierungen wie neue Fußmatten oder das Manhart-Logo auf dem Lekrad sind aber dennoch drin.

Blick auf die Vordersitze im Innenraum des Manhart MH4 900.
Manhart MH4 900 Foto: Manhart

Ebenfalls nachgerüstet: der Überrollbügel hinter den Sitzen.

Manhart Performance aus Wuppertal hat sich zwei Spielarten des BMW M4 vorgenommen – mit unterschiedlichen Konzepten, aber klarer Stoßrichtung: mehr Leistung, mehr Eigenständigkeit. Während der Manhart MH4 GTR II auf dem limitierten BMW M4 CSL basiert, dient beim Manhart MH4 900 der reguläre BMW M4 G82 als Ausgangspunkt. Beide Umbauten bleiben straßenzugelassen – zumindest in Teilen – und zeigen, was technisch und optisch möglich ist.
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Der BMW M5 (2024) im Video:

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Video: AUTO ZEITUNG

Manhart MH4 GTR II: Mehr Druck für den M4 CSL

Mit 550 PS (405 kW) und einer Rundenzeit von 7:20 min auf der Nürburgring-Nordschleife (hier geht es zu den aktuellen Nordschleifen-Rekordzeiten) gehört der BMW M4 CSL bereits ab Werk zu den dynamischeren Vertretern seiner Klasse. Manhart legt dennoch Hand an und bringt den Sechszylinder-Biturbo mittels neuem Steuergerät auf 702 PS (516 kW), das Drehmoment steigt auf 880 Nm.

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Optisch fällt der Umbau durch zusätzliche Aerodynamik-Anbauteile wie einen Frontspoiler, Motorhaubenöffnungen, Schwelleraufsätze und einen dreiteiligen Heckflügel auf. Der Tieferlegung dient ein Gewindefahrwerk von H&R, die 20-Zoll-Felgen kommen von Yido Performance. Die Abgasanlage inklusive Downpipe und 300-Zellen-Kats mündet in vier Endrohren mit wahlweise Carbon- oder Keramik-Ummantelung. Innen stattet Manhart den MH4 GTR II mit Vierpunktgurten, einem Clubsport-Überrollbügel und eigenen Fußmatten aus. 

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Noch weiter geht der Manhart MH4 900, dessen Basis der serienmäßige BMW M4 G82 bildet. Nach umfangreicher Überarbeitung leistet der Reihensechszylinder 922 PS (679 kW) und satte 1190 Nm Drehmoment. Erreicht wird das über ein Turbolader-Upgrade, eine neue Ladeluftkühlung, geschmiedete Kolben und Pleuel sowie eine Carbon-Ansaugung. Das Getriebe wurde mit einem Stage-2-Kit für bis zu 1300 Nm verstärkt. Die ebenfalls angepasste Abgasanlage stammt von Remus und lässt sich mit verschiedenen Downpipe-Optionen kombinieren – nicht alle davon verfügen über eine Straßenzulassung. Die Endrohre messen 110 mm und sind wahlweise mit Carbon oder Keramik ummantelt. Serienmäßig verbaut bleibt die werksseitige Carbon-Keramik-Bremsanlage.

Zubehör für BMW-M-Fans:

Auch beim Fahrwerk greift Manhart ein: Höhenverstellbare Federn von H&R und modifizierte Dämpfer sollen die Agilität steigern. Die Rad-/Reifen-Kombination besteht aus 20-Zoll-Rädern vorn und 21-Zoll-Felgen hinten, bestückt mit 285er- beziehungsweise 305er-Bereifung. Ein Bodykit aus Carbon ergänzt Front, Seitenschweller und Heck. Innen gibt es – wie beim Manhart MH4 GTR II – Überrollbügel und Fußmatten, dazu diverse Lack- und Dekoroptionen.