BMW M3 (2027): Neuer Verbrenner erwischt

Fest steht: Der nächste BMW M3 kommt als Elektroauto – doch allem Anschein nicht ausschließlich. Es soll auch wieder einen Sechszylinder geben, was nun auch erste Erlkönigfotos belegen.

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Der BMW M3 (2027) fährt als Erlkönig auf einer Straße, von vorne fotografiert.
BMW M3 (2027) Foto: SH Proshots

Petrolheads können aufatmen: Der M3 scheint auch als Verbrenner weiterzulaufen.

Der BMW M3 (2027) fährt als Erlkönig auf einer Straße, von links fotografiert.
BMW M3 (2027) Foto: SH Proshots

Gelochte Bremsscheiben und schmalspeichige Felgen verraten den 3er als M-Modell.

Der BMW M3 (2027) fährt als Erlkönig auf einer Straße, von hinten fotografiert.
BMW M3 (2027) Foto: SH Proshots

Zwei Doppel-Endrohre dürfen nicht fehlen.

Preis: Kommender BMW M3 (2027) um die 100.000 Euro?

Wurde zeitweise noch davon ausgegangen, dass der kommende BMW M3 ausschließlich elektrisch wird, soll es nach aktuellem Stand auch mit dem Verbrenner weitergehen. Wir rechnen mit einer Art umfassendem Facelift, das auf der noch jungen G80/G81-Generation basiert. Wie Mike Reichelt, Leiter der "Neuen Klasse", im April 2025 gegenüber Top Gear verriet, wird es wieder einen Sechszylinder geben: "Wir verstehen, dass einige M-Fans noch nicht bereit sind, den Schritt zum Elektroauto zu gehen." Das im Oktober gesichtete Mule – vermutlich ein Entwicklungsträger unter der Karosserie des elektrischen M3 – untermauert diese Ankündigung. Bezüglich eines Zeitpunkts für den Marktstart und eines Preises können wir bislang nur spekulieren, mit Blick auf den das erst 2024 gestartete M3 Facelift würde uns jedoch ein Debüt vor 2027 überraschen. Preislich startet der Vorgänger bei 95.100 Euro, die das neue Modell erfahrungsgemäß leicht übertreffen dürfte (Stand: Oktober 2025).
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Der BMW M3 Touring (2022) im Video:

Video Platzhalter
Video: AUTO ZEITUNG

Antrieb: Weiterhin mit sechs Zylindern

Der noch aktuelle BMW M3 arbeitet mit einem 3,0-l-Reihensechszylinder, der bis zu 550 PS (405 kW) leistet. Der Nachfolger soll einen neuen Antriebsstrang erhalten, wobei noch offen ist, ob es sich um eine Weiterentwicklung des S58-Motors oder eine komplette Neuentwicklung handelt. Denkbar wäre in beiden Fällen eine elektrische Unterstützung, möglicherweise wie wir sie vom 2024 eingeführten M5-Plug-in-Hybrid kennen. Allerdings wäre es im 3er-Chassis eine Herausforderung, eine Hochvolt-Batterie unterzubringen, ohne die dynamische Gewichtsverteilung zu torpedieren. Performance-technisch wird der Neue sicherlich noch eine Schippe drauflegen und in der stärksten Ausbaustufe vielleicht sogar die 3,4 s unterbieten, die der M3 CS von Null auf 100 vorlegt. M-typisch ist der abgelichtete Entwicklungsträger bereits mit gelochten Bremsscheiben unterwegs.

Die Konkurrenten:

Exterieur & Interieur: "Neue Klasse"-Auftritt

Wie Reichelt gegenüber Top Gear bestätigt, sollen sich die kommenden BMW M3 unabhängig vom Antriebskonzept optisch und in Sachen Digital-Features gleichen. Trotzdem gehen wir davon aus, dass es sich beim erwischten Prototyp um ein Mule handelt, das noch keine seriennahe Karosserie des Verbrenners zeigt. Die klassische Limousinen-Silhouette sollte der Sportwagen jedoch behalten und vermutlich wird die Front wie beim elektrischen 3er von einer Haifischnase dominiert. Die schmalspeichigen Felgen, die dezente Spoilerlippe und die zwei Doppel-Endrohre legen zudem nahe, dass es sich beim Entwicklungsträger um ein M-Modell handelt. Das Interieur gibt sich noch nicht zu erkennen, dürfte aber analog zum iX3 mit der "Panoramic iDrive"-Projektionsfläche aufwarten, die sich über die gesamte Innenraumbreite erstreckt. Ansonsten wird der Innenraum aber sicherlich sportlicher ausfallen.