Auf 1500 PS gedopt: Dieser BMW M2 ist flotter als ein Chiron

Der britische Tuner R44 Performance hat ein Ziel: den schnellsten BMW der Welt zu bauen. Was dafür nötig war und was der hochgezüchtete M2 auf der Viertelmeile reißt, zeigen wir hier!

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Blick von schräg vorne auf den BMW M2 von R44 Performance.
BMW M2 von R44 Performance Foto: R44 Performance via YouTube

R44 Performance hat sich zum Ziel gesetzt, den schnellsten BMW der Welt zu bauen, und zwar mit Straßenzulassung.

Blick von schräg hinten auf den BMW M2 von R44 Performance.
BMW M2 von R44 Performance Foto: R44 Performance via YouTube

Dafür haben die Brit:innen den BMW M2 (G87) komplett auf links gekrempelt.

Blick auf die Armaturen im Innenraum des BMW M2 von R44 Performance.
BMW M2 von R44 Performance Foto: R44 Performance via YouTube

Innen flog alles raus, was keine Miete zahlt. Nur die Armaturen bleiben erhalten.

Blick auf die Carbonsitze im Innenraum des BMW M2 von R44 Performance.
BMW M2 von R44 Performance Foto: R44 Performance via YouTube

Hinein kamen dagegen Motorsport-Parts und ein Überrollkäfig. Gewicht nach der Kur: 1670 kg anstelle der zuvor 1805 kg!

Blick in den Motorraum des BMW M2 von R44 Performance.
BMW M2 von R44 Performance Foto: R44 Performance via YouTube

Den Motor hat der Tuner auch überarbeitet: Nach dem Umbau alter Schule leistet der Reichensechser nun 1500 PS (1103 kW).

Blick auf die Kotflügel des BMW M2 von R44 Performance.
BMW M2 von R44 Performance Foto: R44 Performance via YouTube

Damit die Leistung auch auf die Straße kommt, hat der Tuner dem bayerischen Sportcoupé kurzerhand einen Allradantrieb verpasst.

Der britische Tuner hat es sich auf die Fahne geschrieben, den schnellsten BMW der Welt zu bauen. Dafür braucht es zunächst drei Dinge: viel Traktion, viel Leistung und möglichst wenig Gewicht. Der gesunde Menschenverstand hätte auf Anhieb gleich die Modelle M3 und M4 im Kopf, die mit viel Leistung und mit guter Traktion in Form eines Allradantriebs (So funktioniert der Allradantrieb) schon ab Werk kommen. Nicht jedoch die britische Tuningschmiede, denn als ideales Projektauto hat sich R44 Performance einen BMW M2 (G87) ausgewählt. Warum? Weil er leichter und kleiner ist als ein M3 oder M4.
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Der BMW iX3 (2026) im Video:

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R44 Performance bringt BMW M2 auf brachiale 1500 PS

Ein schnelles Auto braucht Leistung. Viel Leistung im Falle vom BMW M2 von R44 Performance. Dafür ging es dem Motor und dem Antrieb des bayerischen Sportcoupés ordentlich an den Kragen. Der Sechszylinder selbst wurde in allen Belangen optimiert: Ein Singleturbo (So funktioniert ein Turbolader) und ein neuer Ansaugkrümmer finden ebenso ihren Weg in das Projektauto wie ein neuer Getriebe- und Motorölkühler. Die Kraftstoffpumpe (Kraftstoffpumpen erklärt) wurde verstärkt und der Ladedruck deutlich erhöht. Der Motorumbau mündet in einer Leistung von brachialen 1500 PS (1103 kW).

Damit die Leistung auch ordentlich in Vorschub umgewandelt werden kann, baut der Tuner den Bimmer kurzerhand zum Allradler um. Keine leichte Sache, schließlich muss dafür vieles angepasst werden: Die Achsen krempelt der Tuner unter anderem mit neuen Stoßdämpfern (So Stoßdämpfer wechseln), Querlenkern, Antriebswellen und einer vorderen Kardanwelle auf Links, zusätzlich kommen unter anderem eine xDrive-Lenkzahnstange, eine neue Lenksäule und ein neues Getriebe plus Verteilergetriebe zum Einsatz. Neue Sensoren und eine überarbeitete Hardware sorgen darüber hinaus für einen reibungslosen Ablauf.

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Irres Leistungsgewicht und schneller als ein Bugatti Chiron

Trotzdem ist Tuner R44 Performance das Gewicht eines serienmäßigen BMW M2 (G87) noch deutlich zu hoch. 1805 kg müssen heruntergeschraubt werden. Das realisiert der Tuner, indem alles, was im Innenraum keine Miete zahlt, rausfliegt. Die Verkleidungen wurden größtenteils entfernt, die Sitze flogen ebenso raus wie die Rücksitzbank. Einzig der Armaturenträger und die Mittelkonsole bleiben unangetastet. Die Personen im Innenraum nehmen auf Leichtbau-Schalensitzen Platz.

Weiteres Gewicht verliert der BMW durch den Einsatz von viel Carbon (So entsteht der Superwerkstoff). Motorhaube und Kotflügel sind nun gänzlich aus dem edlen Werkstoff gefertigt und fördern mit Lüftungsschlitzen ganz nebenbei die Luftzu- und -abfuhr. Ergebnis der Radikal-Diät: Der M2 wiegt jetzt nur noch 1670 kg. Das macht ein Leistungsgewicht von kaum mehr als einem Kilogramm pro PS. 

Und wo fährt man solch ein Monster am besten aus? Natürlich auf dem Dragstrip! Für die Viertelmeile braucht der straßenzugelassene BMW lediglich 8,248 s – das ist auf Rimac-Nevera-Niveau und immerhin 1,2 s schneller als ein Bugatti Chiron. Der schnellste M2 aller Zeiten ist er damit sowieso. Auch die Zeit für den Sprint von 0 auf 96 km/h ist nicht von dieser Welt: 1,67 s!