BMW M2 mit M Performance Track Kit: M2 jetzt noch M-iger
Wer den BMW M2 für zu zahm hält, kann ihn jetzt mit Teilen von M Performance visuell und technisch aufrüsten. Und zwar ganz legal mit Straßenzulassung.
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Die M Performance Parts sehen schnell aus und erhöhen den Abtrieb
Schon einmal bei einer Touristenfahrt auf der Nordschleife des Nürburgrings gewesen? Wer diesem Spektakel einmal beigewohnt hat, hat sicher sehr viele BMW mit dem M-Logo gesehen. Für sportlich ambitionierte Fahrer:innen gelten die M2, M3 und M4 häufig als Maß aller Dinge, mit denen man es auf der Piste richtig krachen lassen kann, ohne sich bei der An- oder Abreise die Wirbel zu verklemmen.
Doch viele Fahrzeuge sind auf der Nordschleife noch „M-iger“ als im Serienzustand. Etwa mit M Performance Parts direkt vom Hersteller. Denn BMW betätigt sich auch als Tuner der eigenen Modellpalette. Ab Juli 2026 trifft es den M2 der Generation G87. Der ohnehin sportliche Bursche gewinnt durch das M Performance Track Kit noch an Dynamik, die sich hauptsächlich auf der Rennstrecke auszahlen dürfte.
Straßenzugelassen sind die Teile dennoch, auch wenn der Heckflügel direkt aus der Langstreckenmeisterschaft zu stammen scheint. Das auffälligste Teil des Track Kit gipfelt beinahe auf Höhe des Dachs und lässt sich verstellen. Im Race Mode wird er 50 mm nach hinten gezogen und erhöht damit den Anpressdruck. In der vorderen, Street Mode genannten Position darf er auch legal auf öffentlichen Straßen vom Fahrtwind umströmt werden. Zusätzlich lässt sich der Anstellwinkel variieren.
Kleiner M, große Gefühle im Video: Der BMW M2 CS im Fahrbericht

Der BMW M2 rüstet auch fahrwerksseitig auf
Auch der Frontsplitter aus dem M Performance Katalog lässt sich im Rennbetrieb ausziehen und generiert dadurch mehr Abtrieb. Schneller aussehen tut er im Verbund mit der Hutze vor dem Ölkühler und den Aeroflicks ohnehin. Alle Teile sind aus glanzlackiertem Sichtcarbon gefertigt, was den knackigen Preis von 27.965 Euro (ohne Einbau, alle Preise Stand: März 2026) zum Teil erklärt. Zur Erinnerung: Das „Spenderfahrzeug“ erfordert mindestens 77.500 Euro.
Im Kit inbegriffen sind neben den Anbauteilen auch ein Gewindefahrwerk mit vierfach einstellbarer Zug- und Druckstufe, verstellbaren Stützlagern und speziellen Dämpfern. Damit lässt sich der M2 stufenlos bis zu 20 mm näher an den Asphalt zoomen. Gegen weiteren, nicht näher definierten Aufpreis rollt das Münchner Coupé auch auf Ultra -Track-Bereifung vor.
Der Spitzenversion M2 CS vorbehalten bleibt eine M Performance Abgasanlage für schlanke 9929 Euro ohne Einbau. Zum guten Ton, der sich in mehreren Modi variieren lässt, gewinnt man damit zudem an Leichtigkeit: Der M-igere Auspuff ist acht Kilogramm leichter als das Serienteil. Die Leistung des M2 CS bleibt allerdings unverändert bei 530 PS (390 kW).


















