Kaum da und schon gepimpt: BMW iX3 als breites Bimmer-Trumm
Das ist der BMW iX3, wie ihn Mansory gerne im Angebot hätte. Doch noch ist das "Neue Klasse"-SUV nicht erhältlich. Deshalb hat Ildar Project den Bimmer digital mit Unmengen an Forged Carbon und Verbreiterungen beworfen.
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Liebes Ildar Project, falls bei euch in den nächsten Tagen das Telefon klingeln sollte und eine deutsche Vorwahl auf dem Display steht: Dann will Mansory vermutlich sein Forged Carbon zurück. Der digitale Künstler aus Russland hat es am 2026er BMW iX3 dermaßen übertrieben mit virtuellem GfK und CfK, dass der gute Geschmack nun AFK gegangen ist. Was bleibt von der ehemals gefeierten "Neuen Klasse" übrig? Ob das SUV noch über Klasse verfügt, darüber lässt sich streiten. Fest steht: Die Idee, einen performanten Hochbeiner mit Breitbau, Kohlefaser und knalligen Farben ins stilistische Abseits zu manövrieren, praktiziert Mansory Woche für Woche und ist dementsprechend alles andere als neu.
Im Netz sind die Reaktionen auf das erste Tuning der großen BMW-Hoffnung jedenfalls geteilter als Front- und Heckspoiler des Corpus delicti. Die Einen feiern den martialischen Auftritt oder geben dem Entwurf analog zum M3 der G80-Generation noch ein paar Jahre zum reifen. Andere wiederum sehen im aufgeplusterten iX3 Ressourcenverschwendung oder gar einen geschmolzenen Peugeot. Ein Blickfang ist der Bimmer aber in jedem Fall. Und die zerklüfteten Anbauteile laden geradewegs dazu ein, der Verwüstung der Sinnesorgane auf die Spur zu gehen.
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Der BMW iX3 (2025) im Video:

Wenn der Breitbau über den Windkanal lachend mit den Schrauben klappert: BMW iX3 von Ildar Project
Für die Front des BMW iX3 hat sich Ildar Project unverkennbar vom jüngsten BMW M5 inspirieren lassen. So präsentiert sich das Carbon-Maul unter den Doppelnieren ähnlich weit aufgerissen und ebenfalls durch einen mittigen Doppelsteg getrennt, dessen Linien vom Spoiler aufgegriffen werden. Daneben furchen sich dann tief gerippte Anbauteile durch den grünen Lack. Dem Auge gönnt das Tuning hier keine Sekunde Pause: Es folgt ein saftiger Breitbau, der über die vielen tausend Windkanalstunden des BMW-Aerodynamikteams lachend mit den Schrauben klappert.

Aber auch vorne sind wir beziehungsweise der iX3 noch längst nicht fertig. Das orange Licht der Scheinwerfer und Doppelniere tendiert je nach Blickwinkel zwischen Motorsport und Warnblinkanlage, trägt aber in jedem Fall zur imposanten Erscheinung des Vorderwagens bei. Die seltsam aufragende Fronthaubenkante wiederum ist so hoch, dass sie Kleinkindern an einem regnerischen Sommertag glatt als Planschbeckenrand dienen könnte – Pipi-Ablauf inbegriffen.
Unterm XXL-Diffusor fehlt nur noch eine Nebelmaschine für die perfekte Show
In der Profilansicht hat Ildar Project tatsächlich noch Platz für weiteres Forged Carbon gefunden. Etwa unterhalb der Kotflügelverbreiterung und am Schweller. Am Heck wiederum sind wir schon fast verwundert, dass nur der obere Teil der Kofferraumklappe CfK-behandelt wurde. Darüber thront ein Doppelspoiler, der Waschanlagenbetreibende noch mehr verzweifeln lässt als BMW-Purist:innen. Der Diffusor (So funktioniert ein Diffusor) ist nochmal ein Fall für sich – und das nicht nur, weil er mit seinen schieren Ausmaßen eigentlich eine eigene Postleitzahl bräuchte.
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Bei den immensen Leerräumen zwischen den vertikalen LED-Streifen da unten wären wir auch nicht überrascht, wenn da eine Nebelmaschine auf Knopfdruck Abgasromantik imitiert. Denn der Name macht es bereits klar: Der iX3 ist ausschließlich vollelektrisch und als solcher ab Werk eigentlich ein Leisetreter. 345 kW (469 PS) aus zwei E-Motoren reichen immerhin, um den Allradler in 4,9 s auf 100 km/h zu hieven. Für alles darüber hinaus ist dann ab 2026 die M GmbH verantwortlich. Aber bitte dann mit etwas weniger Forged Carbon.










