Vorstellung

BMW i3: Widebody-Tuning gibt Ausblick auf den künftigen i3 M

Kaum ist der lang ersehnte BMW i3 präsentiert, schwirren schon die ersten Tunings für die Neue Klasse durchs Netz. Digital-Veredler Ildar Project interpretiert den elektrischen 3er als Track-orientierte Superlimo mit XXL-Radläufen und Spoiler-Paket. So wächst der Appetit auf den künftigen i3 M!

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Der BMW i3 Widebody stehend von vorne.
Es dauerte nur einen einzigen Tag, bis Digital-Tuner Ildar Project dem BMW i3 ein Bodykit auf die flammneue Karosserie geschneidert hatte. Foto: Instagram/Ildar_Project
Der BMW i3 Widebody stehend von hinten.
Der Breitbau radiert die Hochbeinigkeit der Serie effizient aus. So darf ein BMW aussehen. Foto: Instagram/Ildar_Project

i3 mit extraviel BMW-Flair: Tuning von Ildar Project

Nach der Neuen Klasse ist vor dem i3 M: Mit dem Debüt des BMW i3 hat München völlig neues Material für die unzähligen Tuner und Veredler da draußen auf die Räder gestellt. Und so lange die deftigen M-Ableger im sauber abgeklebten Erlkönig-Kleid noch ihre Erprobungsrunden rund um die Nürburgring-Nordschleife drehen, füllen die extern gepimpten Varianten das Vmax-Vakuum.

Besonders früh dran war damit Ildar Project. Der russische Digital-Designer hat auf Social Media nur einen Tag nach dem i3-Debüt seine Interpretation der Neuen Klasse veröffentlicht. Die bleibt zwar voraussichtlich in der Welt der Pixel und Bytes gefangen, gibt aber gleichzeitig einen Vorgeschmack darauf, was Manhart, Mansory und Co. im Laufe des Jahres mit dem elektrischen 3er anstellen könnten.

So könnte man sich die gemästeten Radläufe auch am Tuning der Forged-Carbon-Fanatiker:innen von Mansory vorstellen, selbst wenn es dann noch ein paar mehr Sicken, Flaps und natürlich Kohlefaser bräuchte. Die Form von Frontspoiler, Seitenschürze und Diffusor erinnern unterdessen an das, was man in der Regel im Sortiment der M Performance Parts findet.

Ein Entenbürzel oder halbhoch aufbauender Heckspoiler gehören ohnehin längst zum kleinen Individualisierungs-Einmaleins, ebenso wie schnittiger geformte Außenspiegel-Gehäuse und die gelben Tagfahrlichter. Zugunsten des düsteren Looks verzichtet Ildar Project auf die LED-Beleuchtung der Frontmaske.

Der BMW i3 im Video

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Video: AUTO ZEITUNG

Der i3 M kann kommen

Kurios: Im Vergleich zum serienmäßigen i3 versprüht das Tuning sogar etwas mehr BMW-Flair. Das liegt womöglich daran, dass BMW 3er ohne M-Paket oder sonstige Modifikationen im Straßenbild seit Jahren zur Minderheit gehören. Die Sache mit dem Willhaben-Faktor ist also geglückt.

Dass die Anbauteile – wie bei allen anderen Elektroautos auch – Optik auf Kosten der Reichweite generieren, dürfte bei kolportierten Reichweiten von gut 900 km nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Fraglich ist eher, ob es der Stromer wegen der Dauerbelastung der elektrischen Systeme auf der Nordschleife länger aushält als die Person am Steuer.

Mit 345 kW (469 PS) und 645 Nm Drehmoment in der vorläufigen Top-Variante 50 xDrive könnte der getunte BMW i3 zumindest auf dem Papier mit dem Breitbau-Look mithalten. Beim M-Modell wäre dann sogar rund die doppelte PS-Leistung drin und eine Optik wie die von Ildar Project damit fast schon verpflichtend.