Vorstellung

BMW 3er Cabrio: Gangstermobil-Facelift eines unschuldigen E36

Dieser BMW 3er-Umbau ist nichts für Zartbesaitete: Das Gangstermobil-Facelift eines unschuldigen E36-Cabrios sieht geradezu kriminell schlecht aus. Bleibt zu hoffen, dass es nie fertig wird.

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BMW 3er-Cabrio-Umbau auf einem Anhänger, fotografiert von schräg vorne.
BMW E36 Cabrio: Tuning zum Gangstermobil Foto: e36broo via Instagram

Von vorne ist der BMW schon nicht mehr als solcher zu erkennen. Teile unbekannter Herkunft, vermutlich Marke Eigenbau, verunzieren den begehrten Youngtimer bis zur Unkenntlichkeit.

BMW 3er-Cabrio-Umbau in einer Garage, fotografiert von schräg vorne.
BMW E36 Cabrio: Tuning zum Gangstermobil Foto: e36broo via Instagram

Die Staubschicht auf dem Umbau lässt darauf schließen, dass das "Projekt" schon länger läuft. Bleibt zu hoffen, dass es niemals fertig wird.

BMW 3er-Cabrio-Umbau auf einem Anhänger, fotografiert von schräg hinten.
BMW E36 Cabrio: Tuning zum Gangstermobil Foto: e36broo via Instagram

Die hintere Spur wurde grotesk erweitert, mit einer ungewöhnlichen Methode: einfach die Felgen verkehrt herum montieren! Die Kotflügelverbreiterungen passen dazu.

Retro-Tuning ist eine heikle Angelegenheit. Der Grat zwischen Erfolg und Katastrophe ist hier schmaler als bei anderen Umbauten. In diesem konkreten Fall ist ein BMW 3er Cabrio spektakulär abgestürzt. Oder besser gesagt: Es hat die richtige Fallhöhe noch nicht ganz erreicht, kann dem Crash aber vermutlich nicht mehr ausweichen. Das Konstrukt ist nämlich noch nicht fertig. Der Instagramer e36broo hat die Bilder eines gründlich verunzierten BMW E36 Cabrios kommentarlos veröffentlicht. Das Auto, eigentlich ein begehrter Youngtimer, scheint auf einem Hänger auf die finale Tor-Tour zu gehen.

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Von vorne ist es schon nicht mehr als BMW zu erkennen. Stoßfänger, Motorhaube und Kotflügel wurden durch Teile unbekannter Herkunft ersetzt. Der oder die Urheber:in ließ sich dabei offenbar von amerikanischen Gangster-Limousinen der 1920er-Jahre inspirieren. Wenn Auspuffkrümmer seitlich aus dem Motorraum quillen würden, ginge der Rohbau als Duesenberg für Arme durch. Wer beim unseligen Rammus gedacht hat "Schlimmer geht’s nimmer", wird hier eines Besseren belehrt. Wenn vor der Jungfernfahrt keine Kühlöffnungen hinzukommen, dürfte der Motor des bayrischen Cabrios zudem dem Hitzetod geweiht sein.
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Der BMW M2 CS im Fahrbericht (Video):

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Video: AUTO ZEITUNG

Das E36-Cabrio geht hinten grotesk in die Breite

Das Heck des Bimmers ist bislang unangetastet geblieben. Die hintere Spur wurde hingegen auf jeder Seite um eine ganze Reifenbreite erweitert. Apropos Reifen: Während vorne bedenklich schmale Pneus auf Alufelgen für Bodenkontakt sorgen sollen, besohlen die Gummis hinten Stahlfelgen, die verkehrt herum montiert wurden. Wir hoffen, dies bleibt ein Provisorium. Um die Misere zu verdecken, hat jemand Kotflügelerweiterungen darübergestülpt, die von einem antiken Traktor zu stammen scheinen und zum 3er-Cabrio passen wie Fisch zu Vanillesoße.

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Schon im Rohbau sieht die Schöpfung grotesk aus und man fragt sich reflexhaft, mit welchem Werkzeug das noch hinzubiegen wäre, außer einer Schrottpresse. Die Kommentare anderer Instagramer fallen entsprechend – und das ist selten – einstimmig negativ aus. In der Tat: Wer meint, das E36-Cabrio sähe jetzt besser aus als zuvor, sollte einen Augenarzt aufsuchen. Mindestens. Insgeheim sollten wir alle hoffen, dass dieses "Projekt" niemals fertig wird oder zumindest niemandem über den Weg fährt, der ohnehin Bluthochdruck oder ein schwaches Herz hat.