Vorstellung

Audi RS 6 von Mansory: 1100 PS und knalliges Türkis

Mansory schlägt wieder zu! Trotz carbonlastigem Exterieur zählen beim Extrem-Tuner die inneren Werte: 1100 PS und 1250 Nm Drehmoment lassen diesen Audi RS 6 aus den Endrohren fauchen. Mindestens ebenso verrückt ist der in grellem Türkis schimmernde Innenraum.

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Der Mansory RS6 steht schräg und wurde von vorne fotografiert.
Mansory feiert den mittlerweile in die Jahre gekommenen RS 6 C8, bevor der neue C9 um die Ecke kommt. Foto: Mansory
Der Mansory RS6 steht schräg und wurde von hinten fotografiert.
Dafür setzt der Tuner dem RS 6 mit ordentlich Forged Carbon in der Außenhaut und weiterer Verspoilerung zu. Foto: Mansory
Das Armaturenbrett des RS6 von Mansory.
Spätestens im Innenraum kommt die Schelle, die wahrscheinlich selbst die größten Tuning-Fans kurz aus der Haltung bringt: Beinahe jede freie Fläche strahlt und schimmert in einem grellen Türkis. Selbst die Audi-Sport-Sitze bleiben nicht verschont und werden gleich mit Mansory-Emblemen und Schriftzügen verziert. Foto: Mansory
Die Mittelkonsole des RS6 von Mansory.
Wo kein Türkis ist, ist im Zweifelsfalle Carbon verarbeitet. So schmücken Kohlefaser und der Mansory-Schriftzug den Startknopf und Schalthebel. Foto: Mansory
Die Pedale und der Fußraum des RS6 von Mansory.
Bei dem Anblick macht man sich vorm Einsteigen lieber die Schuhe sauber – oder lässt sie gleich aus. Der Fußraum kommt edler daher als so manches normale Audi-Interieur. Foto: Mansory
Der RS6 von Mansory steht im Showroom und wurde von vorne fotografiert.
Brutal wirkte der RS 6 C8 von vorne schon immer. Doch dieses Exemplar hat mit 1100 PS und 1250 Nm Drehmoment gleich fast doppelt so viel Bumms unter Haube wie der serienmäßige Performancekombi. Foto: Mansory
Der RS6 von Mansory steht im Showroom und wurde in der Seitenansicht fotografiert.
Hier wird nochmal klar, wieviel Forged Carbon Mansory bei diesem RS 6 verwendet. Die türkisen Akzente geben einen kleinen Ausblick auf das, was im Innenraum wartet. Foto: Mansory
Der RS6 von Mansory steht im Showroom und wurde von hinten fotografiert.
Die enorme Leistung wird durch dicke Gummiwalzen auf den Asphalt gebracht und darf sich akustisch aus den vier Endrohren zu bemerken geben. Foto: Mansory

Über 1000 PS Audi RS 6 von Mansory

Der Audi A6 C9 ist da, ein RS 6 der neuen Generation steht in den Startlöchern – doch noch ist der Audi RS 6 der Baureihe C8 der König aller Sechser. Somit ist dieser RS 6 bei weitem nicht der erste seiner Art, an dem Mansory Hand anlegt – jedoch womöglich der Letzte. Das nimmt der Tuner aus Brand in der Oberpfalz als Anlass, nochmal einen draufzulegen: Der Achtzylinder des Ingolstädters leistet nun 1100 PS (810 kW) und 1250 Nm Drehmoment fließen in die Achtgang-Automatik.

Ab Werk aus darf der 4,0-l-V8-Biturbo-TFSI-Motor im regulären RS 6 600 PS (441 kW) stemmen. Somit wurde die Leistung beinahe verdoppelt. Die brutale Anmutung des Serienmodells verstärkt Mansory durch reichlich Forged-Carbon-Teile und aerodynamische Kniffe. Die hauseigenen „YN.5“-Leichtmetall-Schmiederäder kommen als 22-Zöller zum Einsatz und stülpen sich über die gigantischen, in türkis gehaltenen Bremssättel. Der schwarze Lack wird von türkisen Splittern und Zierelementen akzentuiert - diese geben eine Vorahnung auf das spezielle Interieur.

Der Heckdiffusor ist nicht nur wesentlich aggressiver als im Serienfahrzeug, sondern eine F1-inspirierte Bremsleuchte kommt auch zum Einsatz. Im Vergleich zu vorherigen Mansory-RS 6-Umbauten hat dieses Exemplar einen weiteren Heckflügel auf dem serienmäßigen Kofferraumspoiler und die Frontscheinwerfer und Rückleuchten erhalten ihre eigenen kleinen Carbon-Details. Die Motorhaube und schiere Menge des offen gezeigten Forged Carbons dürften trotz Bekanntheit immer noch reichlich Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Der Audi RS 6 GT im Check

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Video: AUTO ZEITUNG

Der Innenraum: Türkis wohin das Auge reicht

Beim Blick in den Innenraum dürfte selbst manch ein Extrem-Tuning-Fan vom Glauben abfallen: Jede freie Fläche wurde türkis eingekleidet, selbst die Audi-Sportledersitze und der Dachhimmel schimmern in dem grellen Farbton. Die radikale Veredelung zieht sich bis in den Fußraum: Fußmatten in türkisem Leder und Pedale aus Carbon lassen einen fast ehrfürchtig die Schuhe ablegen.

Für Fans dieses Innenraums kommt die reichliche Ambientebeleuchtung noch on top. Auch der Dachhimmel hat im Stile von Rolls-Royce einzelne Lichtpunkt-“Sterne“. Den Rest machen zahlreiche glühend strahlende Mansory-Embleme. Somit zählen bei diesem möglicherweise letzten Mansory-RS 6 C8 neben dem brutalen Äußeren besonders die inneren Werte.