Audi RS 6 von MTM: Propere 1001-PS-Packung zum Finale
Dieser Final Edition Audi RS 6 von MTM sieht aus, als hätte ihn Meister Proper persönlich konfiguriert. Das Stage-4-Paket setzt mit 1001 PS und 1250 Nm Drehmoment zum Frühjahrsputz auf der linken Spur an.
Die genannten Produkte wurden von unserer Redaktion persönlich und unabhängig ausgewählt. Beim Kauf in einem der verlinkten Shops (Affiliate Link bzw. mit Symbol) erhalten wir eine geringfügige Provision, die redaktionelle Selektion und Beschreibung der Produkte wird dadurch nicht beeinflusst.
Das 1000-PS-Angebot bei MTM wächst um einen weiteren Audi RS 6
Der Audi RS 6 (C8) ist Geschichte – zumindest, bis die vier Ringe im Laufe des Jahres 2026 die nächste Generation auf die leistungshungrige Oberklasse-Kundschaft loslassen. Zum würdigen Abschied hat MTM Ende 2025 den Pangaea GT aufgelegt – einen 1100 PS (809 kW) starken Vollcarbon-Kombi, limitiert auf 25 Exemplare.
Wer den „Bestellen“-Button auf der MTM-Website nicht schnell genug angeklickt hat, findet auch im regulären RS-6-Farewell-Programm der bayrischen Motorenschmiede eine charmante Alternative im vierstelligen PS-Revier. Die hört auf die Bezeichnung „Stage 4“ und pumpt immerhin 1001 PS (736 kW) in den Vierliter-V8.
Was man dafür braucht? Natürlich ein Basisfahrzeug, das auf den Gebrauchtwagen-Börsen derzeit ab rund 65.000 Euro zu haben ist und welches man mit zusätzlichen 52.673 Euro im Handschuhfach für gut zwei Wochen in die Obhut von MTM in Wettstetten bei Ingolstadt geben muss.
Dort baut der Tuner die serienmäßige Motorsteuerung um, modifiziert die Luftführung, Ansaugung und verpasst dem Audi ein Turbo-Upgrade inklusive Ladeluftkühler. Hinten raus gibts dann noch einen Metallkat und eine neue Edelstahl-Abgasanlage.
Der Audi Q6 Sportback e-tron im Fahrbericht (Video)

Leistung? 1001 PS. Topspeed? Open end!
So viel zur Leistung, die MTM vor Ort erbringt. Wie siehts aber mit der Leistung aus, die der RS 6 derart gerüstet auf dem Asphalt freisetzt? Statt der Serien-Power des Performance-Modells von 630 PS (463 kW) bei 6000 bis 6250 Touren liegen nun 1001 PS (736 kW) an – bei 7250 Umdrehungen.
Das Drehmoment hat Motoren-Technik-Mayer der Achtstufen-Automatik zuliebe auf 1250 Nm begrenzt. Immer noch genug, um in 2,8 s die 100-km/h-Marke zu reißen. Zum Vergleich: Das Serien-Pendant benötigt für diese Übung ganze sechs Zehntel mehr, was in den Supercar-Sphären Welten ausmacht.
Apropos Supercar: Gehört schon ein handelsüblicher RS 6 Performance mit bis zu 305 km/h Spitze zu den schnellsten auf der BAB, schaltet die Stage 4 mutmaßlich Geschwindigkeiten auf Porsche 911 Turbo-Niveau frei. „Mutmaßlich“ nur deshalb, weil MTM hier auf die notwendigen Reifenfreigaben hinweist. An dieser Stelle sei nochmal auf den Pangaea GT hingewiesen, der mit 99 Extra-PS (73 kW), aber auch 17 cm zusätzlicher Breite unfassbare 350 km/h knackt.
Das Fotoauto von MTM wälzt sich derweil fast schon in Unschuld mit seinem weißen Lack und den farblich abgestimmten Fünfspeichen-Y-Felgen. Der Dachkantenspoiler erinnert an das RS 6 GT-Modell, allerdings ohne die Mittelstrebe. Auch die sanft ausgestellten Schweller fallen erst auf den dritten Blick ins Auge. Für die innere Schönheit gibts eine MTM-Armlehne, Sitz-Bestickungen und Türleisten mit Final-Edition-Hinweisen.














