Audi RS 3: Limitiert mit Extra-Carbon & Gewindefahrwerk
Pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum des berüchtigten Motorkonzepts haut Audi 2026 ein schmackhaftes Sondermodell des letzten Fünfzylinders raus: den Audi RS 3 competition limited. Mit dabei sind ein leicht angepasstes Chassis mit serienmäßigem Gewindefahrwerk, zahlreiche optische Spielereien und Extra-Carbon.
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Auch wenn Mercedes 1974 mit dem "Strich Acht" den ersten Fünfzylinder auf die Straße brachte, wird wohl kein Hersteller so mit dem ungewöhnlichen Motorkonzept assoziiert wie Audi. Ingolstadt schickte 1976 mit dem Audi 100 den ersten eigenen Fünf-Ender ins Rennen, womit eine Erfolgsgeschichte begann. Diese denkwürdige Premiere jährt sich 2026 bereits zum 50. Mal – das schreit ja förmlich nach einem Sondermodell, oder?
Audi hat die Rufe erhört und legt das letzte verbliebene Fünfzylinder-Modell aus dem Portfolio, den Kompaktsportler RS 3, in einer Jubiläumsedition auf. Als RS 3 competition limited bekommt er einige schmackhafte Details verpasst für mehr Performance und einen eigenen Auftritt und soll ab Mitte 2026 in einer Auflage von 750 Exemplaren ausgeliefert werden. Die Preise haben sich allerdings gewaschen: Mit 108.365 Euro für den Sportback und 110.005 Euro für die Limousine addiert Audi über 40.000 Euro auf den Basis-RS 3 (Stand: März 2026).
Gewindefahrwerk & veränderte Aero
Motorseitig bleibt es beim 2,5-l-Fünfzylinder mit 400 PS (294 kW) und 500 Nm, womit der RS 3 competition limited wie das reguläre Modell in 3,8 s auf Tempo 100 sprintet. Hand legt Audi allerdings bei der Fahrdynamik an: Ein neuer Hinterachsstabilisator und ein Gewindefahrwerk sollen für eine bessere Straßenanbindung sorgen. Die Dämpfer sind speziell für den RS 3 entwickelt und in Zug- und Druckstufe einstellbar, wobei sich letztere noch einmal separat für langsame und schnelle Impulse justieren lässt (Low- und High-Speed-Druckstufeneinstellung).
Positiven Einfluss auf das Fahrverhalten sollen auch die veränderten Aero-Teile haben – hier sind etwa der Heckspoiler, die Frontlippe und die markanten Flics zu nennen. Zudem sind beim Sondermodell Keramikbremsen Serie.
Leckerbissen innen & außen
Neben den genannten Aero-Teilen, die den RS 3 competition limited auch optisch nicht unbedingt schlechter dastehen lassen, kommt standesgemäß auch einiges an Carbon zum Einsatz. Neben dem Heckspoiler und seitlichen Elementen der Frontspoilerlippe dürfen auch die Außenspiegelkappen, die Seitenschweller und die Spange, die den Diffusor nach oben abschließt, in Kohlefaser-Maserung erstrahlen. Ein besonderer Gimmick: Das Tagfahrlicht der LED-Matrix-Scheinwerfer lässt beim Öffnen und Schließen des Kompaktsportlers die Zündfolge 1-2-4-5-3 aufleuchten.
Als Lackierungen bietet Audi ein exklusives Grün (siehe Fotos vom Sportback), Daytonagrau (siehe Fotos der Limousine) und ein neues Mattweiß an. Weiße Akzente im Innenraumraum und weiße Cockpit-Anzeigen in Anlehnung an den Avant RS 2 von 1994 runden das Bild ab.














