Alfa Romeo Tonale: Das ist neu beim 2025er Facelift
Rund drei Jahre nach der Einführung des Kompakt-SUV folgt 2025 das Alfa Romeo Tonale Facelift. Die Modellpflege äußert sich in leichten Überarbeitungen des Exterieurs und einer aufgefrischten Antriebspalette – und neuen Preisen.
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Preis: Alfa Romeo Tonale Facelift (2025) ab 41.400 Euro
Wer hätte es gedacht: Noch vor Ablauf des klassischen Vier-Jahres-Zyklus lässt der italienische Traditionshersteller dem Alfa Romeo Tonale ein erstes Facelift angedeihen. 2022 als neues Modell eingeführt, ist die Modellpflege seit November 2025 bestellbar und soll spätestens ab Dezember ausgeliefert werden.
Mit 41.400 Euro ist der Mildhybrid-Benziner nun 900 Euro günstiger als zuvor und auf Augenhöhe mit dem Diesel-Antrieb. Diesel und der Plug-in-Hybrid wiederum steigern sich mit 41.500 Euro beziehungsweise 52.300 Euro leicht. Jeweils etwa 10.000 Euro über dem Einstieg sollen die Sport Speciale-Sondermodelle zusätzliche Kundschaft abfischen. Diese warten unter anderem mit Exterieur-Akzenten, schwarz lackierten Brembo-Bremssätteln, zusätzlichen Alcantara-Elementen und größeren 20-Zoll-Rädern auf.
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Der Alfa Romeo Junior (2024) im Fahrbericht (Video):

Antriebe: Diesel unverändert, Hybride aufgefrischt
Die Basis bildet auch beim überarbeiteten Alfa Romeo Tonale der 1,6-l-Turbodiesel mit 130 PS (96 kW), der über ein Sechsgang-Doppelkupplungsgetriebe schaltet. Der bisherige 1,5-l-Mildhybrid-Benziner bleibt weiterhin im Programm, fährt aber mit einer Leistungssteigerung um rund 15 PS (11 kW) auf 175 PS (129 kW) vor. Die elektrische Unterstützung entstammt dem Riemen-Startergenerator und ermöglicht kurzzeitig vollelektrisches Fahren, etwa zum Rangieren. Bei den beiden Frontantriebsvarianten soll ein elektronisches Sperrdifferential für zusätzliche Kurvendynamik sorgen.
Die Leistungsspitze bildet weiterhin ein allradgetriebener 1,3-l-Plug-in-Hybrid, der in seiner Systemleistung allerdings um zehn PS (sieben kW) auf 270 PS (199 PS) schrumpft. Während der identisch starke E-Motor die Hinterachse antreibt, fällt der 1,3-l-Verbrenner für die Vorderachse nun schwächer aus. Die elektrische Reichweite ist mit 58 bis 61 km angegeben.
Die Konkurrenten:
Exterieur: Optisches Feintuning
So viel vorab: Neu erfunden hat Alfa den Tonale mit der Modellpflege optisch nicht. Es bleibt bei einem rundlich gezeichneten Kompakt-SUV mit markanter C-Säule und durchgehender Leuchtleiste am Heck. Leicht überarbeitet zeigt sich derweil die Alfa-typische Front mit Scudetto-Kühlergrill, der jetzt mit horizontalen Leisten versehen ist. Außerdem sind die unteren Lufteinlässe etwas weiter nach oben gezogen. Zudem schrumpft der vordere Überhang bei gleichzeitig breiterer Spur vorne wie hinten. Die Außenmaße bleiben mit 4,52 m in der Länge, 1,84 m in der Breite, 1,60 m in der Höhe und einem Radstand von 2,64 m nahezu unverändert.
Interieur: Alfa Romeo Tonale mit Kunstleder & Alcantara

Im Innenraum des Alfa Romeo Tonale Facelift will der italienische Hersteller weiterhin durch eine hochwertige Anmutung punkten. Neu verfügbar sind unter anderem Sitzbezüge aus rotem Leder sowie die Kombination aus weißem Kunstleder und schwarzem Alcantara. Das Digitalcockpit misst wie gehabt serienmäßig 12,3 Zoll, während das Zentraldisplay weiterhin mit einer Diagonale von 10,25 Zoll arbeitet. Für Konnektivität sorgen die Apple CarPlay- und Android Auto-Einbindung sowie Over-the-air-Updates via 4G-Verbindung. Der Kofferraum fasst 500 bis 1550 l Ladung beziehungsweise 385 bis 1430 l im Falle des Plug-in-Hybrids.
Fahreindruck des Vorgängers: Agil & traktionsstark
Dass man bei Alfa sportliche Fahrzeuge bauen kann, auch wenn sie SUV sind, beweist das Chassis des Alfa Romeo Tonale. Der Plug-in-Hybrid Q4 flitzt souverän über kurvige Bergstraßen, lässt sich mit beruhigender Stabilität und transparenter Agilität bis tief in Kehren hineinbremsen und prescht dann dank E-Motor an der Hinterachse mit satter Traktion wieder aus den Serpentinen heraus.
Von Johannes Riegsinger












